Nicht jede Branche reagiert gleichermaßen auf eine schwächelnde Wirtschaft. Während Käufe in den Bereichen Automobile, Möbel oder Unterhaltungselektronik in Krisenzeiten häufig aufgeschoben werden, landen Dinge wie Lebensmittel, Zahnpasta oder Waschmittel weiterhin im Einkaufswagen.
Es verwundert daher kaum, dass sich zahlreiche Anleger für Konsumgüter Aktien interessieren. Unternehmen aus diesem Sektor verkaufen Produkte des täglichen Bedarfs und gelten deshalb oft als vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber konjunkturellen Schwankungen. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Konsumgüterunternehmen dieselben Chancen bieten.
Unterschiede bestehen unter anderem bei Markenstärke, Preissetzungsmacht und Wachstumsperspektiven. Unser Ratgeber zeigt dir, wodurch sich Konsumgüter Aktien auszeichnen, welche Chancen und Risiken sie mitbringen und welche Unternehmen den Sektor weltweit prägen.
Konsumgüter Aktien – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Konsumgüter Aktien stammen überwiegend aus dem Bereich der nicht zyklischen Konsumgüter und gelten deshalb häufig als vergleichsweise defensiv.
💡 Starke Marken, konstante Nachfrage und Preissetzungsmacht können Unternehmen auch in schwierigeren Marktphasen unterstützen.
💡 Viele etablierte Konsumgüterunternehmen erwirtschaften stabile Cashflows und zahlen regelmäßig Dividenden.
💡 Für langfristig orientierte Anleger können Konsumgüter Aktien eine defensive Ergänzung für das Portfolio sein.
Nicht jede Branche reagiert gleichermaßen auf eine schwächelnde Wirtschaft. Während Käufe in den Bereichen Automobile, Möbel oder Unterhaltungselektronik in Krisenzeiten häufig aufgeschoben werden, landen Dinge wie Lebensmittel, Zahnpasta oder Waschmittel weiterhin im Einkaufswagen.
Es verwundert daher kaum, dass sich zahlreiche Anleger für Konsumgüter Aktien interessieren. Unternehmen aus diesem Sektor verkaufen Produkte des täglichen Bedarfs und gelten deshalb oft als vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber konjunkturellen Schwankungen. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Konsumgüterunternehmen dieselben Chancen bieten.
Unterschiede bestehen unter anderem bei Markenstärke, Preissetzungsmacht und Wachstumsperspektiven. Unser Ratgeber zeigt dir, wodurch sich Konsumgüter Aktien auszeichnen, welche Chancen und Risiken sie mitbringen und welche Unternehmen den Sektor weltweit prägen.
Konsumgüter Aktien – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Konsumgüter Aktien stammen überwiegend aus dem Bereich der nicht zyklischen Konsumgüter und gelten deshalb häufig als vergleichsweise defensiv.
💡 Starke Marken, konstante Nachfrage und Preissetzungsmacht können Unternehmen auch in schwierigeren Marktphasen unterstützen.
💡 Viele etablierte Konsumgüterunternehmen erwirtschaften stabile Cashflows und zahlen regelmäßig Dividenden.
💡 Für langfristig orientierte Anleger können Konsumgüter Aktien eine defensive Ergänzung für das Portfolio sein.
Was sind Konsumgüter Aktien und warum gelten sie als defensiv?
Ob ein Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich ist, hängt nicht selten davon ab, wie leicht Verbraucher auf seine Produkte verzichten können. An diesem Punkt unterscheiden sich Konsumgüterhersteller von vielen anderen Branchen.
Willst du zum Beispiel ein neues Auto kaufen, deine Küche renovieren oder ein Smartphone ersetzen, kannst du diese Ausgaben häufig ohne Weiteres in die Zukunft verschieben. Bei Lebensmitteln, Zahnpasta oder Waschmittel ist das hingegen kaum möglich.
Was sind Konsumgüter Aktien?
Als Konsumgüter Aktien werden die Aktien von Unternehmen bezeichnet, die Waren des täglichen Bedarfs herstellen oder vertreiben. Dazu zählen etwa Lebensmittel, Getränke, Hygiene- und Körperpflegeprodukte, Reinigungsmittel oder Tabakwaren. In der internationalen Finanzwelt werden diese Unternehmen meist der Branche der Consumer Staples zugeordnet.
Charakteristisch für die Geschäftsmodelle derartiger Unternehmen ist, dass die Nachfrage weniger von der allgemeinen Wirtschaftslage abhängt als in vielen anderen Sektoren.
Verbraucher kaufen Brot, Shampoo oder Kaffee nicht nur in Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs. Auch wenn das verfügbare Einkommen sinkt oder die Konjunktur schwächelt, bleiben viele dieser Ausgaben fester Bestandteil des Alltags.
Allerdings kommt es nicht allein auf das Produkt an sich an, sondern eher auf dessen Rolle im täglichen Leben. Je unverzichtbarer ein Gut ist, desto stabiler entwickelt sich oftmals auch seine Nachfrage – ein Merkmal, das viele Anleger suchen.
Was ist der Unterschied zwischen zyklischen und nicht zyklischen Konsumgütern?
Innerhalb des Konsumgütersektors wird nochmals zwischen zyklischen und nicht zyklischen Konsumgütern unterschieden. Diese Abgrenzung ist für Anleger wichtiger, als es auf den ersten Blick scheint.

Warum entwickeln sich Konsumgüter Aktien häufig stabiler als andere Branchen?
Dass viele Konsumgüterunternehmen vergleichsweise stabil durch unterschiedliche Marktphasen kommen, beruht vor allem auf drei Faktoren:
- Kontinuierliche Nachfrage: Produkte des täglichen Bedarfs werden unabhängig von Börsenstimmung oder Wirtschaftswachstum regelmäßig gekauft. Das sorgt bei vielen Unternehmen für vergleichsweise planbare Umsätze.
- Starke Marken: Etablierte Konsumgüterkonzerne verfügen häufig über Marken, denen Verbraucher seit Jahren oder sogar Jahrzehnten vertrauen. Eine solche Markenbindung kann dabei helfen, Kunden langfristig zu halten und sich von Wettbewerbern abzugrenzen.
- Preissetzungsmacht: Steigen Rohstoff-, Energie- oder Transportkosten, können Unternehmen mit einer starken Marktposition einen Teil dieser Belastungen über höhere Verkaufspreise weitergeben. Gelingt dies, lassen sich die Gewinnmargen auch in einem anspruchsvolleren Marktumfeld besser stabilisieren.
All das bedeutet jedoch nicht, dass Konsumgüter Aktien frei von Risiken sind. Auch sie reagieren auf steigende Kosten, verändertes Konsumentenverhalten oder einen intensiveren Wettbewerb.
Worauf sollten Anleger bei der Auswahl von Konsumgüter Aktien achten?
Keineswegs ist jede Konsumgüter Aktie automatisch als ein defensiver Qualitätstitel einzustufen. Zwar profitieren viele Unternehmen der Branche von einer stabilen Nachfrage, doch ihre wirtschaftliche Entwicklung kann dennoch deutlich voneinander abweichen.
Welche Kennzahlen und Unternehmensmerkmale sind wichtig?
Als Ausgangspunkt deiner Analyse kannst du verschiedene finanzielle Kennzahlen heranziehen. Besonders auf die folgenden Punkte lohnt sich ein genauerer Blick:
- Umsatz- und Gewinnentwicklung: Wachsen Umsatz und Gewinn über mehrere Jahre hinweg, kann das für eine stabile Marktposition sprechen. Kurzfristige Schwankungen sind normal – entscheidend ist die langfristige Entwicklung.
- Cashflow: Ein hoher und verlässlicher Cashflow zeigt, dass das operative Geschäft ausreichend liquide Mittel erwirtschaftet. Das schafft finanziellen Spielraum für Investitionen, Dividenden oder Aktienrückkäufe und kann in wirtschaftlich schwächeren Phasen von Vorteil sein.
- Verschuldung: Eine dauerhaft hohe Schuldenlast kann die finanzielle Flexibilität einschränken, insbesondere bei steigenden Zinsen. Hilfreich sind Kennzahlen, die die Verschuldung ins Verhältnis zu Gewinn oder Cashflow setzen.
- Dividenden: Achte nicht allein auf eine hohe Dividendenrendite. Wichtiger ist, ob das Unternehmen seine Ausschüttungen langfristig aus den erwirtschafteten Erträgen finanzieren kann.
- Bewertung: Auch ein wirtschaftlich starkes Unternehmen kann an der Börse bereits teuer bewertet sein. Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder das Verhältnis von Unternehmenswert zu operativem Ergebnis helfen dabei, die Bewertung mit Wettbewerbern zu vergleichen.
Kennzahlen zur Aktienbewertung solltest du dabei nie isoliert betrachten. Erst gemeinsam mit qualitativen Faktoren wie Geschäftsmodell, Marktstellung und Markenstärke entsteht ein umfassenderes Bild des Unternehmens.
Welche Rolle spielen Geschäftsmodell und Markenstärke?
Kennzahlen erzählen immer nur einen kleinen Teil der Geschichte. Du solltest dir gleichzeitig die Frage stellen, warum ein Unternehmen überhaupt auf Dauer erfolgreich sein kann.
So lassen sich zum Beispiel Wettbewerbsvorteile dank starker Marken erzielen. Vertrauen Verbraucher einer Marke über viele Jahre oder Jahrzehnte hinweg, sinkt für gewöhnlich ihre Bereitschaft, allein wegen kleiner Preisunterschiede zur Konkurrenz zu wechseln.
Vor allem in Zeiten steigender Produktionskosten kann diese Kundenloyalität entscheidend sein. Unternehmen mit einer ausgeprägten Preissetzungsmacht gelingt es oft besser, höhere Kosten an ihre Kunden weiterzugeben, ohne spürbare Absatzverluste hinnehmen zu müssen.
Darüber hinaus kann eine breit aufgestellte Produktpalette ein Geschäftsmodell stabilisieren. Unternehmen, die in mehreren Produktkategorien oder Regionen vertreten sind, hängen weniger stark von einzelnen Marken oder Absatzmärkten ab. Das reduziert Klumpenrisiken und eröffnet zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten.
Wie du erkennst, reicht es für eine fundierte Analyse daher nicht aus, nur auf den Aktienkurs zu schauen. Anleger sollten finanzielle Kennzahlen stets mit qualitativen Faktoren wie Marktstellung, Wettbewerbsposition und Markenstärke verbinden.
Auf der Investment Plattform von XTB stehen dafür verschiedene Analyse- und Recherchewerkzeuge zur Verfügung, mit denen sich Unternehmen vergleichen und fundierte Anlageentscheidungen vorbereiten lassen.
Welche Konsumgüter Aktien gehören zu den bekanntesten Unternehmen?
Wesentliches Erkennungszeichen des Konsumgütersektors sind die Konzerne, deren Marken Millionen Menschen täglich begegnen – oft, ohne dass sie sich darüber Gedanken machen.
Viele Marktführer haben sich über Jahrzehnte eine starke Position aufgebaut und profitieren von einer hohen Markenbekanntheit, globalen Vertriebsnetzen und einer konstanten Nachfrage. Dennoch verfolgen sie unterschiedliche Strategien und setzen verschiedene Schwerpunkte.
Die größten Konsumgüter Aktien weltweit
Zu den bekannten internationalen Vertretern des Konsumgütersektors zählen unter anderem:
- Procter & Gamble (PG.US): Der US-Konzern ist mit zahlreichen Marken aus den Bereichen Körperpflege, Haushalt und Hygiene weltweit vertreten. Seine breite Produktpalette reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Produkten und Märkten.
- Coca-Cola (KO.US): Das Unternehmen konzentriert sich vor allem auf alkoholfreie Getränke und verfügt über eines der bekanntesten Markenportfolios weltweit. Charakteristisch sind zudem das Franchise-Modell und die starke internationale Präsenz.
- PepsiCo (PEP.US): Neben Getränken bildet ein umfangreiches Snack-Segment eine wichtige Säule des Geschäfts. Dadurch verteilt sich das Geschäft auf unterschiedliche Produktkategorien.
- Nestlé (NESN.CH): Der Schweizer Konzern ist unter anderem in den Bereichen Kaffee, Süßwaren, Tiernahrung, Mineralwasser und Gesundheitsprodukte aktiv. Damit zählt Nestlé zu den besonders breit aufgestellten Konsumgüterunternehmen.
- Costco (COST.US): Anders als die klassischen Markenhersteller konzentriert sich der US-Konzern auf den Einzelhandel. Das Geschäftsmodell basiert auf einem Mitgliedschaftsmodell und zeichnet sich unter anderem durch eine hohe Kundenbindung aus.
Welche europäischen und deutschen Konsumgüter Aktien gibt es?
Auch in Europa finden sich zahlreiche international bedeutende Konsumgüterunternehmen. Dazu gehören beispielsweise:
- Unilever (ULVR.UK): Das Unternehmen vertreibt weltweit Lebensmittel, Eiscreme sowie Körperpflege- und Haushaltsprodukte und verfügt über ein breites Markenportfolio.
- L'Oréal (OR.FR): Der französische Konzern gehört zu den bedeutenden Unternehmen der Kosmetikbranche. Seine Produkte decken verschiedene Preissegmente ab und werden unter anderem über Einzelhandel, Apotheken, Parfümerien und den professionellen Friseurmarkt vertrieben.
- Beiersdorf (BEI.DE): Das deutsche Unternehmen ist insbesondere für seine Hautpflege- und Gesundheitsmarken bekannt und erwirtschaftet einen erheblichen Teil seines Umsatzes auf internationalen Märkten.
- Henkel (HEN3.DE): Der Konzern ist sowohl im Konsumgütergeschäft als auch mit Klebstoffen für Industrie und Handwerk aktiv. Auch Henkel verfügt über international etablierte Marken und ist weltweit tätig.
Für Anleger ergibt sich damit eine große Auswahl unterschiedlicher Geschäftsmodelle – von Getränke- und Lebensmittelkonzernen über Kosmetikhersteller bis hin zu Unternehmen aus den Bereichen Haushalt und Einzelhandel.
Über XTB erhältst du Zugang zu zahlreichen internationalen, europäischen und deutschen Konsumgüter Aktien und kannst bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100.000 Euro Aktien und ETFs ohne Kommission handeln (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien). XTBs Marktübersichten und Analysewerkzeuge können dabei helfen, Unternehmen miteinander zu vergleichen und ihre Geschäftsmodelle einzuordnen.
Welche Chancen und Risiken gibt es beim Investieren in Konsumgüter Aktien?
Konsumgüter Aktien gelten allgemein als stabile Anlageklasse. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihre Kurse unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung steigen oder Risiken keine Rolle spielen. Wie in jeder Branche hängt der langfristige Anlageerfolg davon ab, wie sich Unternehmen an veränderte Marktbedingungen anpassen und ob ihre Bewertungen zum Geschäftsmodell passen.
Chancen und Risiken im Überblick
Die wesentlichen Chancen und Risiken von Konsumgüter Aktien lassen sich folgendermaßen gegenüberstellen:
|
Chancen |
Risiken |
|
Konstante Nachfrage: Alltagsprodukte werden weitgehend unabhängig von der Konjunktur gekauft. |
Hohe Bewertungen: Defensive Aktien können vergleichsweise teuer bewertet sein. |
|
Starke Marken: Kundenbindung kann langfristige Wettbewerbsvorteile schaffen. |
Zunehmender Wettbewerb: Handelsmarken und neue Anbieter erhöhen den Konkurrenzdruck. |
|
Solide Cashflows: Regelmäßige Mittelzuflüsse schaffen finanziellen Spielraum. |
Steigende Kosten: Höhere Produktions- und Transportkosten können die Margen belasten. |
|
Diversifikation: Defensive Werte können konjunkturabhängige Anlagen ergänzen. |
Neue Verbrauchertrends: Veränderte Vorlieben können die Nachfrage beeinflussen. |
Der defensive Charakter des Sektors kann somit einige Vorteile mit sich bringen, schützt Anleger aber nicht vor Kursverlusten. Auch bei Konsumgüter Aktien bleiben die Qualität des jeweiligen Unternehmens und die Bewertung der Aktie entscheidend.
Können Konsumgüter Aktien vor Inflation schützen?
Während Phasen hoher Inflation wird häufig über Konsumgüter Aktien gesprochen. Der Grund dafür liegt vordergründig in ihrer Preissetzungsmacht: Unternehmen mit etablierten Marken und einer loyalen Kundschaft können Preissteigerungen häufig zumindest teilweise an ihre Kunden weitergeben. Dadurch lassen sich steigende Kosten oft besser ausgleichen als in Branchen mit intensivem Preiswettbewerb.
Dennoch wäre es falsch, daraus einen automatischen Inflationsschutz abzuleiten. Nicht jedes Unternehmen verfügt über dieselbe Marktstellung, und nicht jede Preiserhöhung lässt sich ohne Absatzverluste durchsetzen.
Konsumgüter Aktien können sich in einem inflationären Umfeld zwar verhältnismäßig robust entwickeln, eine Garantie für stabile Kurse oder dauerhaft hohe Renditen bieten sie jedoch nicht. Entscheidend bleibt daher, jedes Unternehmen anhand seiner finanziellen Stärke, seiner Wettbewerbsposition und seiner aktuellen Bewertung individuell zu beurteilen.
Wie können Anleger in Konsumgüter Aktien investieren?
Falls du Konsumgüter Aktien in dein Portfolio aufnehmen möchtest, stehen dir dafür grundsätzlich zwei Wege offen: einzelne Unternehmen auswählen oder über einen ETF mehrere Titel bündeln. Welche Variante besser passt, hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit du in die Auswahl und Beobachtung einzelner Unternehmen investieren willst.
Einzelaktien oder ETFs – welche Variante passt besser zu dir?
Die wichtigsten Unterschiede zeigt dir die folgende Übersicht:
|
Merkmal |
Einzelaktien |
ETFs |
|
Auswahl |
Gezielte Auswahl einzelner Unternehmen |
Gebündeltes Investment in mehrere Unternehmen |
|
Diversifikation |
Abhängig von der eigenen Aktienauswahl |
Automatische Streuung über mehrere Titel |
|
Analyseaufwand |
Höher, da einzelne Unternehmen analysiert werden |
In der Regel geringer |
|
Zusammensetzung |
Frei wählbar |
Durch ETF bzw. Index vorgegeben |
|
Einzelwertrisiko |
Höherer Einfluss einzelner Unternehmen |
Durch breitere Streuung reduziert |
|
Eher geeignet für |
Anleger, die gezielt Unternehmen auswählen möchten |
Anleger, die einfacher breit investieren möchten |
Keine der beiden Varianten ist grundsätzlich besser. Entscheidend ist vielmehr, welche Form der Geldanlage zu deiner Strategie, deinem gewünschten Analyseaufwand und deiner Risikobereitschaft passt.
Langfristig investieren: Warum Sparpläne für viele Anleger sinnvoll sein können
Investoren, die nicht auf einen bestimmten Einstiegszeitpunkt setzen möchten, können einen Sparplan nutzen. Dabei wird regelmäßig ein festgelegter Betrag investiert, und zwar unabhängig davon, ob die Kurse gerade steigen oder fallen.
Bei niedrigen Kursen werden entsprechend mehr Anteile gekauft, bei höheren Kursen weniger. Dieser sogenannte Cost-Average-Effekt kann dabei helfen, den Einfluss einzelner Einstiegszeitpunkte zu reduzieren.
Aus der Perspektive des langfristigen Vermögensaufbaus liegt der entscheidende Vorteil jedoch vor allem in der Konsequenz: Regelmäßige Investitionen machen aus einzelnen Kaufentscheidungen eine feste Sparroutine.
Wie kannst du mit XTB in Konsumgüter Aktien investieren?
Dazu gehst du zunächst auf die Webplattform von XTB und klickst den Reiter Marktanalysen an. Von dort aus gelangst du zum Aktien-Scanner, der dir die Möglichkeit bietet, unter anderem nach „Lebensmitteln“ zu filtern.
Die untenstehende Abbildung veranschaulicht das:
Danach kannst du mit einem einfachen Rechtsklick entweder direkt den Handel oder den Chart öffnen. Das siehst du nachfolgend:
Solltest du an Einzelaktien weniger Interesse haben und stattdessen auf ETFs setzen wollen, steht dir ebenfalls ein entsprechender Filter zur Verfügung. Um dort auf Titel aus dem Bereich Konsumgüter zu stoßen, gibst du in das Suchfeld am besten „Consumer“ ein. Anschließend werden dir passende Vorschläge ausgegeben:
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FAQ
Nicht zyklische Konsumgüter Aktien stammen von Unternehmen, deren Produkte unabhängig von der Konjunktur regelmäßig nachgefragt werden. Dazu gehören etwa Lebensmittel, Getränke, Hygiene- und Haushaltsartikel. Ihre vergleichsweise stabile Nachfrage macht sie häufig zu defensiven Aktien.
Als besonders defensiv gelten meist Unternehmen mit starken Marken, stabilen Cashflows und hoher Preissetzungsmacht. Bekannte Beispiele sind Procter & Gamble, Coca-Cola, PepsiCo, Nestlé und Unilever. Eine defensive Branche bedeutet allerdings nicht, dass die einzelnen Aktien frei von Kursrisiken sind.
Zu den prominenten deutschen Unternehmen zählen zum Beispiel Beiersdorf und Henkel. Beiersdorf ist insbesondere für Hautpflegeprodukte bekannt, während Henkel sowohl Konsumgüter als auch Klebstoffe für industrielle Anwendungen anbietet.
Neben Nestlé und Unilever zählt unter anderen L'Oréal zu den bekannten europäischen Konsumgüterunternehmen. Sie unterscheiden sich allerdings deutlich hinsichtlich Produktpalette, Geschäftsmodell und regionaler Ausrichtung.
Grundsätzlich passen Konsumgüter Aktien zu langfristig orientierten Anlegern. Stabile Nachfrage, etablierte Marken und regelmäßige Cashflows können Geschäftsmodelle auf lange Sicht unterstützen. Ob eine Aktie tatsächlich ins Portfolio passt, hängt jedoch auch von Bewertung, Verschuldung und individuellen Anlagezielen ab.
Ja. Viele etablierte Konsumgüterunternehmen schütten regelmäßig Dividenden aus. Es kommt aber nicht allein auf die Höhe der Dividendenrendite an, sondern auch darauf, ob die Ausschüttung durch nachhaltige Gewinne und Cashflows gedeckt ist.
Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Einzelaktien ermöglichen eine gezielte Auswahl, bergen aber ein höheres unternehmensspezifisches Risiko. ETFs verteilen das Kapital auf mehrere Unternehmen und bieten dadurch eine breitere Diversifikation.
Konsumgüter Aktien können einen defensiven Baustein darstellen. Ihre Nachfrage ist häufig weniger konjunkturabhängig als die zyklischer Unternehmen. Dadurch können sie ein Portfolio ergänzen und dessen Abhängigkeit von einzelnen Wirtschaftssektoren reduzieren.
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